Trapezkünstlerin Orit Nevo

„Atemberaubend: Orit Nevo“ – So lautete die Schlagzeile in der Nordwestzeitung vom 13.05.2008 zu dem Bericht über das Mühlenwochenende. Sie hatte mit ihrer Kunst wieder einmal viele Menschen begeistert und eine in der Welt einmalige Trapezschau am Kopf eines Galerieholländers gezeigt.

 Nach der Aufführung in Seefeld verweilte Orit Nevo zwei weitere Wochen in der Region und arbeitete im Rahmen eines Zirkusprojektes im Kindergarten und in der Grundschule Schwei mit Kindern eine Trapeznummer ein.

Als Dank für ihre Mithilfe schufen die Kinder der Grundschule und des Kindergartens ein Transparent, auf dem sich alle Kinder mit Abdrücken ihrer Hände und ihrem Namen verewigten. Nun endlich nach mehr als zwei Jahren konnte Orit Nevo dieses Transparent in ihrer Heimatstadt Hadera in Israel persönlich übergeben werden. Der Programmleiter der Seefelder Mühle, Hans Meinen, nutzte einen Israelaufenthalt zu einem Besuch und überreichte Orit Nevo dieses Dankeschön für die wundervolle Zeit mit ihr in Seefeld und in Schwei.

Bei dieser Gelegenheit erfuhr der Besuch aus Deutschland auch, dass die Auftritte in Seefeld und Schwei ihre letzten überhaupt gewesen seien. Orit Nevo wird in Zukunft ausschließlich in der Ausbildung neuer, junger Trapezkünstler arbeiten. Dass das mit großem Erfolg geschehen ist, beweist die Tatsache, dass Orit Nevo es geschafft hat, mit einem großen Projekt im Rahmen der Veranstaltung „Marseille – Kulturhauptstadt Europas 2013“ beteiligt zu sein.

Außerdem ist es dem Programmleiter gelungen, eine Schülerin Orit Nevos für einen Auftritt in Seefeld im Rahmen des Mühlenwochenendes 2011 zu begeistern. Ronny Kalev, so heißt sie, hat ihr Kommen zugesagt, wenn, ja wenn es den Programmmachern in der Seefelder Mühle gelingt, die notwendigen finanziellen Mittel zusammen zu bekommen. Drücken wir die Daumen, dass es klappt.

„Ich habe Ronny Kalev beim Training für einen großen Auftritt in Europa beobachten können. Natürlich entdeckt man die Handschrift Orit Nevos, aber sie hat einen ganz eigenen Stil am Seil und am Trapez entwickelt. Großartig!“ – So kommentiert Hans Meinen seine Eindrücke aus Israel.

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