„Fiel ein Apfel nicht weit vom Stamm“

Gemeinschaftsausstellung

Günther Hartmann (*1946), Kunsterzieher i.R.  und seine Tochter Phoebe Hartmann (*1986), seit 2016 absolvierte Meisterschülerin, zeigen in ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung in der Seefelder Mühle und im Mühlencafé Arbeiten aus dem Bereich Graphik, Zeichnung und Malerei. Ein verbindendes Element ist dabei nicht nur der familiäre Hintergrund, sondern auch die gemeinsame Begeisterung für figürliche, narrative Darstellungen, die den Bereich des Alltäglichen mit dem des Fantastischen verbinden.

Günther Hartmann: „Ich bin seit ein paar Jahren, nach einer Zeit des Interesses für eher naturalistische Malerei immer stärker fasziniert von dem, was ich mit Kellerer nenne „Der Sprung ins Leere“.  Durch intensive Kritzeleien ergeben sich die seltsamsten Einblicke in die Tiefen des Unbewußten, eine ganz andere Welt des Inneren Seins. Sie erschließt sich mir durchs Zeichnen.“

Phoebe Hartmann: „Ich verwende alte Fotos, Filmstills und andere Bildquellen, um mich malerisch mit der Fragestellung nach den Sehnsüchten und Bedürfnissen des Menschen auseinanderzusetzen. Mit seinen Verstecken, die der Mensch im Alltag braucht, seinen Ritualen oder Spielregeln, dem magischen der Kindertage. Mit dem Zusammensein – aber oft nicht gemeinsam Sein. Dabei lenke ich den Fokus auf das Tragikomische am menschlichen Körper und am Sosein.“

Eröffnung: 23. März 2018 um 19 Uhr

Laufzeit: bis 13. Mai 2018

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