Ausstellung: Ist das Kunst oder kann das weg?

Recycling-Upcycling- Kunst

Daniel Spoerri hing „abgegessene“ Tische an die Wand, Kurt Schwitters schuf aus Abfall Assemblagen. Wir schaffen Kunstobjekte aus Milchtüten, gebrauchten Teebeuteln, Kronkorken,,…- der gelbe Sack und der Restmüll bieten einen großen Fundus. „Müll gibt es nicht, nur Materie“ sagt der deutsche Art brut-Künstler, Markus Meurer, der nur mit weggeworfenen Dingen arbeitet.

Sandra Bohlken beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Upcycling, in der von ihr gegründeten MACH!bar in Berne wird aus „Müll“ Neues mit Nutzwert geschaffen.

Im einem Workshop, den sie gemeinsam mit Meike Janßen geleitet hat, lag der Fokus auf der künstlerischen Beschäftigung mit dem Abfall. Ist es die farbige Fläche, die Materialität oder die Struktur des Materials, die mich reizt? Optisch und haptisch gibt uns der „Müll“ Impulse zur Verarbeitung. 10 Teilnehmerinnen haben sich damit auseinander gesetzt und daraus Kunst geschaffen.

Es sind bildhafte und skulpturale Arbeiten entstanden, die im Kulturzentrum Seefelder Mühle der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Eröffnung: Mittwoch, 3. Oktober 2018 um 19.00 Uhr

Die Ausstellung ist bis Ende Oktober täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Ab dem 01.11.2018 ist die Ausstellung bis zum 13. Januar 2019 samstags von 14-18 Uhr  und sonntags von 10-18 Uhr geöffnet.

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